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Saison 25-26
90 Jahre. „Wir sind noch da90 Jahre. „Wir sind noch da“. 30 und 90 Jahre Engagement für das höchste vokale und instrumentale Repertoire und den Service public.“. 30 und 90 Jahre Engagement für das höchste vokale und instrumentale Repertoire und den Service public.
Nach der Monteverdi und Bach gewidmeten Saison 24/25 setzen wir unsere Arbeit fort im Zeichen weiterer Giganten der Musik. Los geht es mit Vivaldi an zwei Terminen im September 2025, bei denen wir zu Gast bei der Serviti-Reihe in Mendrisio und beim Festival di Varzi in Varzi (IT) sind. Wir feiern außerdem das 10-jährige Jubiläum des LAC mit Bachs Brandenburgischen Konzerten und mehrstimmigen Werken von Giovanni Gabrieli und Domenico Scarlatti, während der Chor auch in Mascagnis Cavalleria Rusticana zu hören sein wird. Die enge Zusammenarbeit mit dem Orchester I Pomeriggi musicali di Milano, das seine 81. Saison Mozart widmet, wird fortgesetzt. Wir werden an drei Terminen mit dem Requiem (Oktober 2025) und der Großen Messe in c-Moll (März 2026) in Mailand zu Gast sein. 2025 jährt sich zum 500. Mal der Geburtstag von Giovanni Pierluigi da Palestrina, dem wir fünfzehn Jahre Arbeit mit etwa dreißig Produktionen gewidmet haben, durch die wir zu einer weltweit anerkannten Referenz für die Interpretation Palestrinas geworden sind. Wir werden dies daher mit drei Konzerten in einigen der eindrucksvollsten Kirchen der Region feiern, denen jeweils eine Einführungsvorlesung vorausgeht, die als Hörhilfe dienen soll, um die Größe und Kraft des Genies der Renaissance voll und ganz würdigen zu können. Ganz in diesem Sinne werden wir auch als Interpreten der Musik von J.S. Bach geschätzt. Unsere wiederholte Teilnahme am „Bachfest“ in Leipzig, wo wir als die charakteristischsten „lateinischen“ Interpreten der Welt geschätzt werden, ist nur eine von vielen internationalen Auszeichnungen, die I Barocchisti und der Chor RSI erhalten haben und weiterhin erhalten. Der Verein I Barocchisti möchte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Adriana Fasolis-Brambilla „pro Musica et Natura” auch junge Künstler und renommierte Kollegen bei ihren eigenständigen Aktivitäten unterstützen. Dies haben wir in der Vergangenheit mit unserem Kontrabassisten Vanni Moretto getan, indem wir sein Orchester „Atalanta fugiens” und das Projekt „Sinfonie milanesi” zu Gast hatten, sowie mit unserem Freund und Schweizer Musikpreisträger Luca Pianca, der mit uns Kantaten von Bach erarbeitete und anschließend ein Madrigalprogramm mit seinem „Ensemble Claudiana” aufführte. Dieses Jahr ist unsere langjährige Fagottistin Giulia Genini mit ihrem Ensemble „Concerto Scirocco” an der Reihe, das wir im Rahmen einer Tournee in Skandinavien unterstützt haben und das nun zum ersten Mal eines seiner europäischen Programme im Tessin präsentiert. Der Chor arbeitet seit seiner Gründung eng mit dem Radio-Orchester, heute Orchestra della Svizzera italiana, zusammen und hat Dutzende gemeinsamer Produktionen vorzuweisen. In diesem Jahr möchten wir eine noch engere Zusammenarbeit mit I Barocchisti beginnen. Deshalb habe ich neun Komponistinnen und Komponisten aus der italienischen Schweiz mit der Komposition der neun Sätze einer Requiem-Messe mit dem Titel «Requiem in tempore belli» beauftragt. Wir werden sie wie in den letzten Jahren beim spirituellen Konzert am Karfreitag in Bellinzona aufführen und versuchen, auch in Mendrisio und Locarno Wiederholungen zu organisieren. Die Barocchisti kehren nach viel zu langer Abwesenheit mit dem akrobatischen Flötisten Maurice Steger zu den Settimane musicali di Ascona zurück. Im Dezember 2026 wird das 90-jährige Bestehen des Coro RSI gefeiert, indem die Konzerte, mit denen das Ensemble seine Premiere feierte, wiederaufgenommen werden. Daran wird gemeinsam mit dem OSI und den Barocchisti gearbeitet. Diese drei Ensembles bereiten außerdem gemeinsam ein großes Ereignis zum Beethoven-Jubiläum im Jahr 2027 vor. Es mangelt nicht an grossem Engagement, um ein junges Publikum und Schulen aller Schularten und Regionen anzusprechen, und das werden wir mit Konzertvorträgen über Palestrina und einem besonderen Projekt zur Barockmusik mit dem Titel „Barockissimo!“ tun. Wir sind immer noch da! Und bündeln unsere Kräfte für die Musik, die heilt und verbindet. Viel Vergnügen beim Zuhören! Diego Fasolis
Saison 24-25
Sie wird zwei Universalgenies gewidmet sein, Claudio Monteverdi und Johann Sebastian Bach, und wichtige Jubiläen werden am ersten Wochenende des Monats stattfinden. Die Associazione I Barocchisti hat bei der Vorstellung der Konzertsaison 2024/25 wichtige organisatorische Änderungen angekündigt. Bernardino Regazzoni, ehemaliger Schweizer Botschafter, wurde zum neuen Präsidenten ernannt und löst damit Giuseppe Clericetti ab, der die Vereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1996 geleitet hat. Diese Ernennung fällt in eine Zeit der Umstrukturierung mit neuen Aufgaben für die allgemeine Leitung, das Projektmanagement und die Entwicklung der philanthropischen Beziehungen. Maestro Diego Fasolis wird das Orchester weiterhin künstlerisch leiten. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Die neue Saison der Barocchisti spannt einen Bogen zwischen naher und ferner Vergangenheit und ist eine explizite Hommage an Bach, für dessen Musik Diego Fasolis als Interpret weltbekannt ist und der ihm besonders nahe liegt, und Claudio Monteverdi, als dessen Pionier bei der Wiederentdeckung Edwin Loehrer Berühmtheit erlangte. Die Konzerttermine sind jeweils am ersten Sonntag des Monats. Vier Konzerte konzentrieren sich auf die Musik Bachs: ein Orgelrezital von Diego Fasolis in San Nicolao aus Anlass des 40-Jahr-Jubiläums der dortigen Mascioni-Orgel, das „Wohltemperierte Klavier“ mit dem langjährigen und hochgeschätzten Cembalisten des Ensembles Francesco Cera, ein Abend mit dem mit der J.S.Bach-Goldmedaille ausgezeichneten Klaus Mertens, der sich den grossartigen Bass-Kantaten des Kantors widmen wird, um so seinen eigenen 75 Geburtstag zu feiern, und schliesslich ein Doppelprogramm zum Abschluss, das Chor und Barocchisti an das Leipziger Bachfest bringt, wo an zwei sicherlich denkwürdigen Abenden Kantaten im italienischen Stil zur Aufführung gelangen. Die Musik Claudio Monteverdis erklingt zuerst im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Träger des Schweizer Musikpreises Luca Pianca und dessen Ensemble „Claudiana“ gepaart mit Musiken von Marenzio, sodann in weiteren Projekten wie den „Litanie della Beata Vergine“, dem „Sesto libro dei Madrigali“ und schliesslich am Festival Monteverdi in Cremona selbst mit einer Produktion von „Il ritorno di Ulisse in Patria“. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ARTE wird mit einer Produktion der „Contrafacta“ weitergeführt – Madrigalen auf religiöse lateinische Texte – die in der atemberaubenden Kulisse der Pfarrkirche von Santa Maria im regionalen Naturpark des Calancatals verfilmt werden, um schliesslich auf die Bildschirme ganz Europas zu gelangen. Eine Besonderheit ist die Welterstaufführung des „Stabat Mater“ vom eben erst mit dem Swiss Music Award ausgezeichneten Ivo Antognini, der dieses Werk für unsere Ensembles und die UNESCO-Welterbe-Prozessionen von Mendrisio komponiert hat. Zwei Extrakonzerte ausserhalb der Abonnementskonzerte runden das Programm ab: Im Jubiläumsjahr von Giacomo Puccini gelangt dessen Frühoper „Le Willis“ zur Aufführung, ebenso wie Beethovens Neunte Symphonie – jeweils unter der Leitung von Diego Fasolis und dem Chor der RSI sowie dem Orchestra dei Pomeriggi Musicali Mailand bzw. dem Orchestra del Conservatorio della Svizzera Italiana zum 40-Jahr-Jubiläum dieser Tessiner Bildungsinstitution.
Saison 23-24
Eine Saison grösserer Produktionen zeichnet sich ab: Im September für das LAC und wiederum im Februar für die Theater von Reggio Emilia, Modena und Piacenza gelangt mit den Barocchisti unter Diego Fasolis Gaetano Donizettis „Anna Bolena“ in ungekürzter Fassung zur Aufführung.
Neben Sonderkonzerten in Locarno (gewidmet dem während der Pandemie stark beanspruchten Spitalpersonal des Kantons) und Bellinzona (zugunsten des Vereins Mani per il Nepal) präsentiert im Auditorio das Händel-Programm „Caro Sassone“ den jungen „italienischen“ Sachsen, während Bachs grossartige „Johannes Passion“ in der Osterzeit sicherlich den Höhepunkt der Saison darstellt. Der Coro der RSI wird in Grossbesetzung das Deutsche Requiem von Johannes Brahms zum Karfreitag in Bellinzona bestreiten, während eine Kammerformation der Barocchisti die Konzertsaison der Accademia Filarmonica Romana im Teatro Argentina in Rom beschliessen wird.
Saison 22-23
Anerkennung und Wiedergeburt: Die Saison 2022/23 nimmt Auftakt an den Bachwochen Thun mit den Barocchisti unter Diego Fasolis und der Sopranistin Nuria Rial.
Zwei weitere Herbstkonzerte stehen im Zeichen des Leipziger Kantors: Ende September gelangen in einem gemeinsamen Konzert des Coro RSI und der Musiker des Teatro Armonico di Vicenza die „Festkantaten“ zur Aufführung, während im Rahmen der LAC-Konzertsaison die „Kunst der Fuge“ in orchestrierter Form zur Aufführung kommt. Vanni Moretto, langjähriger Kontrabassist der Barocchisti bringt mit seiner Atalanta Fugiens seltene Mailänder Sinfonien aus der napoleonischen Zeit nach Lugano, während für die Oper Lausanne Händels „Il trionfo del tempo e del disinganno“ produziert wird. Neben einem Dreikönigstagskonzert gemeinsam mit dem Gambe di legno Consort wird der Coro RSI zudem in Verdis „Traviata“ für die Oper im LAC und Donizettis Requiem zum Karfreitag in Bellinzona seine operistisch-romantischen Qualitäten zeigen.



